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Das metabolische Syndrom

Ein hochbrisantes Quartett

Unter dem Begriff „Metabolisches Syndrom“ versteht man vier Krankheiten, die in ihrer Entstehung miteinander zusammen hängen und jede für sich schon ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellt.

 Es handelt sich um die Kombination von:

  • Hohem Blutdruck
  • Fettstoffwechselstörung (hohes Cholesterin oder Triglyceride)
  • Störung des Kohlenhydratstoffwechsels (Diabetes mellitus Typ II oder Glucosetoleranzstörung) und
  • Übergewicht

 

20 – 40 % aller Menschen in Europa im Alter zwischen 35 und 64 Jahren haben hohen Blutdruck, 20 – 40 % aller Menschen in Europa haben erhöhtes Cholesterin (mit zunehmendem Alter wird der prozentuale Anteil höher), 8 – 10 % aller Menschen in Europa haben Diabetes mellitus Typ II und 30 – 57 % der Menschen in Europa sind übergewichtig. Besonders bedenklich ist, dass bereits jedes vierte bis fünfte Schulkind übergewichtig ist.

Jeder dieser Erkrankungen erhöht vor allem das Risiko für das Entstehen und Fortschreiten der Arteriosklerose mit den bekannten Folgeerkrankungen:

  • Mangeldurchblutung des Herzens bis hin zum Herzinfarkt und zur Herzmuskelschwäche
  • Schlaganfall mit dauernden Hirnschäden
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheiten – Schaufensterkrankheit
  • Nierenschäden
  • Augenschäden bis zur Erblindung

 

Die Ursache für die Entstehung des metabolischen Syndroms ist – vereinfacht gesagt – in der Lebensweise des Menschen begründet. Bewegungsmangel und chronischer Stress fördern das Metabolische Syndrom ebenso wie chronische Fehlernährung, welche wiederum häufig Übergewicht zur Folge hat.

Ernährung

Die Ernährungsgesellschaften der verschiedenen europäischen Länder definieren eine gesunde Ernährung so, dass sie zu 60 – 70 % aus Gemüse und Früchten bestehen soll und zu 20 – 30 % aus komplexen Kohlenhydraten wie Vollkorngetreiden und deren Produkten – auch Kartoffeln. Fleisch, Milch und Milchprodukte sowie konzentrierte Kohlenhydrate (z. B. Weißmehlprodukte, gezuckerte Lebensmittel, Softdrinks ...) sollten nicht mehr als 10 – 20 % in einer gesunden Ernährung ausmachen. Der österreichische Ernährungsbericht stellt fest, dass die Ernährung der Menschen in Österreich viel zu reich an Fleisch und konzentrierten Kohlenhydraten ist.

Die Folgen einer so gearteten Ernährung sind Übergewicht sowie Störungen im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel. In Bezug auf den Fettkonsum ist die Nahrung zu reich an gesättigten und gehärteten Fetten und zu arm an hochwertigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie sie in Fischölen oder hochwertigen Pflanzenölen wie Leinöl oder Rapsöl vorkommen. Omega-3-Fettsäuren können vorübergehend das Fortschreiten von arteriosklerotischen Veränderungen vermindern – langfristig erhöht sich jedoch das Risiko. Da Omega-3-Fettsäuren sehr oxidationsempfindlich sind, sollten bei einer Supplementierung mit ihnen zusätzlich Antioxidantien wie das Vitamin E in Verbindung mit Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen verabreicht werden.

In der Lyoner Herzstudie wurde der Einfluss der Ernährung auf die Gesamtsterblichkeit und die Sterblichkeit an Herz-Kreislaufversagen bei Patienten, die schon einen Herzinfarkt hatten, untersucht und mit dem Gesamtüberleben durch die Gabe von Cholesterinsenkern verglichen.

Das Ergebnis war erstaunlich: Bei der Verabreichung von Cholesterinsenkern verringerte sich die Gesamtsterblichkeit um 22 – 25 % (je nach Medikament) – bei der Ernährungsumstellung auf mediterrane Kost, die im Wesen den Empfehlungen der Ernährungsgesellschaften entspricht, verringerte sich die Gesamtsterblichkeit um 56 – 65 %. Dieses zeigt sehr deutlich, dass eine gesunde Ernährung der Medikamenteneinnahme deutlich überlegen ist.

Abnehmen, aber richtig

Die Umstellung der Ernährung auf eine gesunde Ernährungsweise ist Voraussetzung für ein gesundes Abnehmen. Crashdiäten bringen auf Dauer sehr wenig – sie belasten den Körper und führen zum Jo-Jo-Effekt. Sogenannte Low-Carb-Diäten mit einem hohen Eiweißkonsum fördern zwar das Abnehmen, da die Energiedichte von Eiweiß geringer ist als die von konzentrierten Kohlenhydraten. Außerdem treten bei Diäten mit hohem Eiweißgehaltseltener Heißhungerattacken auf, da in den ersten Stunden weniger Insulin ausgeschüttet wird. Diese Diäten sind jedoch gesundheitsschädlich, wie viele Studien gezeigt haben.

Neben einer Ernährungsumstellung ist das Essverhalten – langsam essen und gründlich einspeicheln, aufhören, wenn der Hunger vorbei ist – essentiell. Der Genuss der Speisen sollte wieder im Vordergrund stehen. Bei einem gesunden Abnehmen – und um dauerhaft geringeres Körpergewicht zu halten – sollte der Mensch nicht mehr als 1 kg pro Monat an Gewicht verlieren. Die Supplementierung von Mikronährstoffen ist für ein gesundes Abnehmen wichtig: so stellte die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) bereits im Jahr 2003 fest, dass bei einer kalorienreduzierten Diät (1.500 kcal täglich) die Bedarfsdeckung mit lebensnotwendigen Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen nur noch mit speziellen Lebensmittelkenntnissen möglich ist. Betroffen hiervon sind nahezu alle Mikronährstoffe.

Bewegung

Eine gesunde Bewegung fördert nicht nur das Abnehmen, sondern wirkt sich auch positiv auf den Fettstoffwechsel, Kohlenhydratstoffwechsel und den Blutdruck aus. Körperliches Training kann bei Typ II Diabetikern die Blutzuckerwerte um bis zu 28 % senken – es senkt den Cholesterinspiegel um bis zu 11 % und den der Triglyceride um bis zu 34 %. Ähnliche Effekte konnten bezüglich des hohen Blutdruckes in Studien beobachtet werden. Krafttraining scheint hier wirksamer zu sein als Ausdauertraining.

Bewegung, aber richtig

Jeder Mensch hat eine andere körperliche Kondition. Das muss vorher abgeklärt werden. Besondere körperliche Belastungen, die sich durch ein schon vorhandenes metabolisches Syndrom oder einzelne Erkrankungen des metabolischen Syndroms ergeben, müssen bei der Festlegung der Bewegungsintensität berücksichtigt werden. Auch die Einnahme von herz oder kreislaufwirksamen Medikamenten spielt für die Kondition eine Rolle. Idealerweise sollte die Abklärung bei einem Internisten oder Sportmediziner erfolgen. Eine zu starke Bewegungsintensität kann zu körperlichen Schäden führen – eine zu geringe hat wenig Effekt.

Nützt die Einnahme von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien beim metabolischen Syndrom etwas?

Ohne die Basismaßnahmen – Ernährungsumstellung, Gewichtsnormalisierung und Bewegung – bleibt die Supplementierung mit Mikronährstoffen rein symptomatisch und bewirkt wenig. Im Rahmen eines Gesamtprogramms macht sie jedoch Sinn:

• Im Rahmen einer gewollten Gewichtsabnahme sollten zusätzlich Mikronährstoffe – Vitamine, Spurenelemente und Mineralien – zugeführt werden, um einem Mangel vorzubeugen. Hier eignen sich besonders Basispräparate, die eine Vielzahl von Mikronährstoffen enthalten.

• Um einen arteriosklerotischen Prozess zu verlangsamen oder im Idealfall aufzuhalten, eignen sich Vitamin E zusammen mit Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen wie Resveratrol, Quercetin und Rutin.

• Um das Herz bei Herzmuskelschwäche zu unterstützen, eignen sich – neben Weißdorn – vor allem das Coenzym Q10 und das L-Carnitin.

Diabetiker haben einen erhöhten Bedarf an Antioxidantien. Chrom – wie es in der Bierhefe vorhanden ist – und Ceylonzimt können die Körperzellen darin unterstützen, deren Insulinsensibilität zu verbessern.

• Bei hohem Blutdruck können Magnesium und L-Arginin von Nutzen sein. 

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