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Europäische Klosterheilkunde

Europäische Klosterheilkunde - Was ist das?

Unter Klosterheilkunde wird herkömmlich das von Mönchen und Nonnen über Jahrhunderte gesammelte Wissen über Anbau und Anwendung heilsamer Kräuter verstanden. Es ist aber offenkundig, dass uns die Klosterheilkunde weit mehr Angebote auf unserer Suche nach Heil und Ganzwerden mit auf den Lebensweg gibt. Sie berücksichtigt die Zusammenhänge von Körper, Psyche, Geist und Seele und damit auch unsere Beziehungen zu uns selbst, zu anderen Menschen, zur Natur, zur Schöpfung, und zur transzendenten Wirklichkeit, die wir Gott – den Geber aller Gaben – nennen. Indem sie dies alles in ihre Anwendungen und Rezepturen mit einbezieht und uns hilft, in unser Leben Ordnung zu bringen, stärkt sie unsere Selbstheilungskräfte ganzheitlich und kann die Medizin im Behandeln von Krankheiten ergänzen. Vor allem will sie in der Prävention mitwirken. 

„Gesundheit ist kein Zustand, sondern eine Haltung und sie gedeiht mit der Freude am Leben.“ (Thomas von Aquin)

Diese Aussage meint das „Heil sein“, das Brückenseil zwischen „gesund“ und „krank“. Gemessen an objektiven medizinischen Kriterien kann ein Mensch zwar als gesund gelten, sein Leib und seine Seele müssen dabei aber trotzdem nicht heil, nicht in Balance sein. Währenddessen kann ein kranker, selbst chronisch erkrankter oder auch sterbender Mensch mit sich selbst, den Menschen, der Schöpfung und der Urkraft allen Seins in Frieden und dankbar sein. Es geht um die Fähigkeit, mit den eigenen Beschränkungen und den Bewältigungsmöglichkeiten in einer jeweils einmaligen und einzigartigen Lebenssituation gut umzugehen. Es geht auch darum, De-Mut zu haben, sich und das eigene Leben in seiner Unvollkommenheit, so wie es eben ist, anzunehmen und den Blick auf das zu richten, was im Leben trägt. 

Beziehung ist Sinnstifter und hält das Leben zusammen.

Es sind unsere liebevollen Beziehungen, die uns von Geburt bis über den Tod hinaus, durch Gesundheit und Krankheit, durch jeden Wandel im Leben tragen. Wie schon Paracelsus sagte: „Das wahre Heilmittel ist unsichtbar“. Es ist die bedingungslose Liebe, die heilt, es ist unser „Ja“ zur Zugehörigkeit, unsere Verbundenheit, unser Eins-Sein mit allen und allem, das uns lebendig werden und vertrauensvoll auf das Leben hören lässt. Ausgerichtet auf den unversehrten inneren Kern unseres je einmaligen und einzigartigen Da- und So-Seins, kann sich Heilung im lebenslangen Prozess der Menschwerdung in jedem Augenblick neu vollziehen.

Höre und du wirst leben

Die Klosterheilkunde steht auf dem festen Fundament der Ordensregel des Heiligen Benedikt und kann uns als lebendige Spiritualität für die Gegenwart wichtige Impulse für das Heilwerden und den Frieden in der Welt geben. Der heilige Benedikt hat seine Ordensregel für Mönche verfasst. Aber die darin enthaltenen Empfehlungen für leib-seelische Gesundheit gelten genauso für die Menschen außerhalb der Klöster. Sie zu „übersetzen“ und durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse auf dem Gebiet der Klosterheilkunde zu ergänzen, um sie für den heutigen Menschen fruchtbar und für den Not-wendenden gesellschaftlichen Umwandlungsprozess wirksam zu machen, ist das Grundanliegen des Vereins und Zentrums für Europäische Klosterheilkunde in Gut Aich – eines Zentrums der Dankbarkeit, des Lernens und des Friedens.  

Konzept der Europäischen Klosterheilkunde

Die 5 Säulen der Europäischen Klosterheilkunde 

Natur und Heilkräuter

Leibarbeit und Bewegung

Beratung und gemeinsames Lernen

Therapie und Behandlung

Lebensraum und Wohnen

 

 

 

 

 

Dankbar das Geschenk der Schöpfung gebrauchen und genießen

Dankbar für die Einheit von Leib und Seele, für Ruhe und Bewegung

Dankbar für die Möglichkeit das Leben mit allen zu teilen und zu lernen

Dankbarkeit als Heilmittel und Therapeutikum

Dankbar für den Lebensraum und die Welt

Die Basis ist die Benediktinische Spiritualität

Benediktinische Spiritualität ist die Beziehung zu mir selbst, zu anderen, zur Umwelt und zu Gott

 

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