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Paradiesesgarten

Verbindung zwischen Himmel und Erde

In unserer christlich-abendländischen Deutungsgeschichte finden wir verschiedene Begriffe wie das Paradies, das Himmelreich, das himmlische Jerusalem, usw. Der Islam etwa kennt sehr anschauliche Beschreibungen von einem Paradies. Meistens wird dieser Ort als Garten bezeichnet. Vorstellungen vom Paradies als Garten und der Fülle des Lebens sind sehr vielfältig.

Die Kelten hatten ihren Avalon, den Apfelgarten. Die Germanen hatten Walhall, die Wohnung der Gefallenen. Die Griechen suchten den Garten der Hesperiden mit seinen goldenen Äpfeln.

Der Versuch, in Klostergärten dieses Bild des Paradieses und des himmlischen Jerusalems zu schaffen, lebte vom Wunsch der Menschen, das Leben in der ursprünglichen Einheit und Harmonie wiederzuerlangen. Dies bezog die leibseelische Gesundheit ebenso mit ein wie das Zusammenleben der Menschen.

Der „Paradiesesgarten“ wird so zu einer Verbindung zwischen Himmel und Erde oder zum Versuch, die Sehnsucht nach der Transzendenz mit der irdischen Wirklichkeit in Beziehung zu bringen. Erstaunlich ist, dass sich hier nicht nur eine gemeinsame Sprache, sondern auch gemeinsame Gestaltungselemente von Kulturen und Religionen erhalten haben. Die Auseinandersetzung mit den Gärten der Religionen und Kulturen zeigt uns mehr Gemeinsamkeiten der Menschen als die theologischen Schriften. Die Gärten bilden in der orientalischen Kultur ein Forum der Darstellung des Lebens. Die Gartengestaltung war ein Grundbestandteil der Lebensgestaltung.

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