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Darmgesundheit & Übergewicht

Die physiologische Bakterien-Besiedelung des Darmes hat eine große Bedeutung für die Gesundheit des Menschen, denn eine gesunde Darmflora sorgt für eine funktionierende Körperabwehr und bildet damit einen effektiven Schutz vor Infektionen. Nicht zuletzt hängt auch eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen von einer weitgehend intakten Darmflora ab. Verschiebungen im mikrobiellen Gleichgewicht der Darmflora führen langfristig zu Erkrankungen speziell des Magen Darm-Traktes und können nachfolgend auch weitere Organe und Organsysteme betreffen. Auch das weit verbreitete Übergewicht ist oft die Folge einer unausgeglichenen Darmflora. Wer also abnehmen will, sollte vor allem die Darmflora im Blick behalten.

Darmflora und Übergewicht

Konnte man bisher nur bis zu 30 % der Bakterien, die den menschlichen Darm besiedeln, analysieren, so ermöglichen nun neue, molekulargenetische Methoden eine Analyse der gesamten Bakterien-Zusammensetzung der Darmflora. Damit eröffnen sich auch neue Wege und Möglichkeiten in der Diagnostik und Therapie von Übergewicht und Adipositas. Denn es gibt messbare Unterschiede im Darm von schlanken und übergewichtigen Personen. Die Untersuchungen zeigen, dass im menschlichen Darm zwei große Bakteriengruppen vorherrschen: die Bacteroidetes und die Firmicutes. Das Mengenverhältnis der beiden-Gruppen zueinander steht in Zusammenhang zum Körpergewicht eines Menschen. So ist das Verhältnis der Firmicutes zu den Bacteriodetes bei Schlanken etwa 4:1, während es bei Übergewichtigen etwa 8:1 beträgt.

Die weitere Beobachtung der Ergebnisse lässt sich auf eine einfache Formel bringen: Es gibt tatsächlich gute und schlechte Kostverwerter! Die genaue Analyse zeigt, warum das so ist. Die Firmicutes sind der Schlüssel, denn liegt diese Bakteriengruppe im Übermaß vor, kommt es zu einem verstärkten Abbau von Ballaststoffen, was zusätzliche, resorbierbare Kalorien freisetzt. Dies führt zu Übergewicht und stellt ein bedeutendes Hindernis für erfolgreiches Abnehmen dar.

Die Bakterienflora jedes Menschen ist spezifisch und individuell. Durch die Bestimmung der Zusammensetzung der Darmflora kann also gezielt diese Ursache des Übergewichts beseitigt werden, indem der Patient spezielle Ballaststoffe und Probiotika zur Steigerung des Bacteroidetes- Anteils erhält. Auch über eine spezielle Ernährungstherapie lässt sich die Darmflora nachhaltig verändern. So ist es möglich, das Verhältnis dieser beiden Bakteriengruppen derart zu beeinflussen, dass eine kalorienreduzierte Diät eher zum Erfolg führen kann.

Die gesunde Darmflora enthält:

• Bacteriodetes-Arten

• Escherichia coli

• Bifidobakterien

• Enterococcen

• Eubakterien

• Lactobacillen

• Veillonellen

• Enterobacteriaceen

Was den Darm krank macht

Verschiedene Erscheinungen des modernen Alltags belasten unseren Verdauungstrakt und können auf die Dauer zu einem kranken Darm führen. Dazu zählen falsche oder einseitige Ernährung, Medikamente (v. a. Antibiotika, Pille, Cortison-ähnliche Präparate), Infektionen, Nahrungsmittel- Unverträglichkeiten, Allergien und Stress. Haben im Darm erst einmal die falschen Keime Oberhand gewonnen, sind die Betroffenen meist oft erkältet, haben Haut- und Verdauungsprobleme und leiden unter häufigen Magen-Darm-Infekten. Eine Folge der falschen Darmbesiedelung sind auch Probleme bei der Aufnahme von lebensnotwendigen Nährstoffen, sodass es zu einem Vitamin- und Mineralstoffmangel bzw. anderen Mangelzuständen kommt. Nicht zu unterschätzen ist auch der Faktor Stressbelastung, denn Stress sorgt für eine Entspannung der Darmmuskeln, lähmt damit den Verdauungsprozess und kann zur Entstehung entzündlicher Prozesse im Darm beitragen.

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