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Mykotherapie - Eine Therapieform mit Vitalpilzen

Für die heilkundliche Anwendung von Vitalpilzen hat sich in den letzten Jahren der Begriff „Mykotherapie“ durchgesetzt. Die Mykotherapie ist eine komplementärmedizinische, naturheilkundliche Therapie und besteht aus dem Einsatz von Vitalpilzen. Die in vielen Studien nachgewiesene immunmodulierende Wirkung der Pilze wird sowohl präventiv als auch therapeutisch eingesetzt. Besonders herausgestellt werden dabei die sekundären Inhaltsstoffe, insbesondere Polysaccharide und Triterpene.

Uraltes Wissen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin

Die bisherigen guten Erkenntnisse werden der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) zugeschrieben, die auf bereits viele tausend Jahre Erfahrung zurückgreifen kann. Aber ist es deshalb keine europäische Therapieform, obwohl viele der eingesetzten Pilze auch auf europäischen Böden wachsen? Vitalpilze haben auch in Europa eine Tradition. So sind z.B. schon im „Lorschen Arzneibuch“, dem sogenannten „Codex manuskriptus medicinalis“, das etwa um 795 entstand, heilsame Pilzrezepturen beschrieben. Und auch in der Klostermedizin waren einige dieser Pilze bekannt. Hildegard von Bingen schrieb etwa um 1160: „Die auf lebenden oder gefällten Bäumen wachsenden Pilze sind ziemlich geeignet für den Genuss und bisweilen auch für die Medizin“.

Ab dem 17. Jahrhundert geriet in Europa das Wissen über die Heilpilze immer mehr in Vergessenheit. In Asien dagegen verbreiteten sich die Erkenntnisse im Laufe der Zeit immer mehr. Erst ab 1974, ausgehend von einem internationalen Kongress in Tokio, trat in Europa eine spürbare Rückbesinnung ein. Seither steigt die therapeutische Nachfrage stetig.

Genaue Kontrolle bei den Anbietern

In den letzten Jahren gibt es eine regelrechte Flut von neuen Anbietern, insbesondere auch im Internet. Leider bleibt dabei die Qualität oft unzureichend, da Kenntnisse und Erfahrungen um die Rohstoffproblematik fehlen. Aufgrund der nicht leichten Rohstoffthematik kann nur davor gewarnt werden, lediglich über einen vielleicht verlockend günstigen Preis eine Kaufentscheidung zu treffen. Für einen seriösen Anbieter sind die Rohstoffpartner wesentlich; davon unabhängig sind Analysen auf mikrobiologische Belastungen, Schwermetall- und Strahlenbelastungen und eine sorgfältige Produktion zur Qualitätssicherung unerlässlich. Und auch die Echtheit eines bestimmten Pilzes und das Vorhandensein des gewünschten Wirkstoffgrades müssen Gegenstand von Analysen sein.

Bei einwandfreier Qualität sind Vitalpilze eine interessante therapeutische Alternative. Und unabhängig von therapeutischen Anwendungen kann auf die klar messbaren Tatbestände hingewiesen werden, die unbestritten, aber nicht so bekannt sind:

• Pilze sind kalorienarm und eignen sich sehr gut bei Gewichtsreduktionsthemen

• Pilze enthalten wenig Purine und sind daher gut geeignet für Gicht und Rheumakranke

• Pilze enthalten wenig Glukose und sind daher geeignet für Diabetiker

• Pilze sind reich an Vitaminen (besonders B2, 3, 5, 9; Vitamin D)

• Pilze enthalten wertvolle Mineralien (besonders Kalium und Phosphor)

• Pilze enthalten wichtige Mikroelemente (besonders Eisen, Kupfer, Zink, Selen)

Im Ergebnis kann gesagt werden, dass die therapeutische Verwendung von Pilzen durchaus auch zu unserer „Traditionellen Europäischen Medizin“ dazugehört, dass allerdings die Beschäftigung mit den vielfältigen Wirkmechanismen und deren Erforschung in Asien in viel höherem Maße kultiviert und praktiziert wurde und wird. Daher stammen Forschungsergebnisse auch überwiegend aus dem asiatischen Raum. Diese beziehen sich im Wesentlichen auf Pilzextrakte und weniger auf Pilzpulver. In den Extrakten sind die Polysaccharide und Triterpene, denen die vielfältigen Heilkräfte zugeschrieben werden, in wesentlich höheren Konzentrationen vorhanden als im reinen Pulver.

Abschließend kann festgestellt werden, dass in den letzten 15 Jahren die Renaissance der Vitalpilze in Europa auf einem guten Wege ist. Die vitalen Inhaltsstoffe der Pilze im Allgemeinen und die therapeutischen Vorzüge bestimmter Sorten im Besonderen, auch in Kombination mit orthomolekularen oder Phytosubstanzen, sprechen für sich.

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