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Die spirituelle Bedeutung der Kräutergärten

Heilmittel, spiritueller Vorgang, Glück und Geschenk Gottes  

Der Kräutergarten selbst wurde als ein verdichteter Kosmos angesehen. Die kunstvolle Anlage war nicht willkürlich, sondern das Ergebnis von langen Beobachtungen. Man wusste, dass sich Kräuter gegenseitig beeinflussen. Sie fördern oder behindern ihr Wachstum.

In den Klostergärten wurde also versucht, die Kräuter so anzubauen, dass eine natürliche Harmonie entstand, die sich nach Meinung der Mönche immer auch auf die Heilkraft der Kräuter übertrug. Der Gestaltung und dem Anbau der Kräutergärten lag immer eine Ordnung zugrunde. Es gab geometrisch angelegte Gärten mit quadratischen oder kreisförmigen Strukturen, manchmal auch Spiralen. Immer hat man auch die geografischen Gegebenheiten des Gartens mit einbezogen.

Der Klostergarten selbst wurde als Heilmittel angesehen. Die Mönche waren der Überzeugung, wer Kräuter anbaut, sie pflegt, erntet, trocknet und zu Tees, zu Salben und Tinkturen weiterverarbeitet, verrichtet zunächst einmal eine sehr sinnvolle Arbeit.

Zugleich ist aber diese Tätigkeit auch ein spiritueller Vorgang, selbst wenn der Mensch sich im Alltag dieser geistig-seelischen Dimensionen nicht bewusst ist. Die Pflanzen, ihre innewohnende Heilkraft, die Erde, in der sie wachsen, der Regen und die Sonne, die ihr Wachstum fördern – im beständigen Umgang mit Kräutern und im Heilkräutergarten empfindet der Mensch dies alles als ein Geschenk, auch als ein Glück, als ein Geschenk Gottes.

Der Kräutergarten als eine sich ständig verändernde und wachsende Kraftquelle, die sich aus der Schöpfung regeneriert und als sinnvoller Helfer den Menschen an Leib und Seele gesund machen soll.

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