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Gold, Weihrauch und Myrrhe

Ganzheitliche Wegweiser

Die Geschenke der Heiligen Drei Könige an das Jesukind, das in der dunkelsten Zeit des Jahres geboren wurde, bestanden aus dem Sonnenmetall Gold sowie aus Weihrauch und Myrrhe. Ein Ausdruck höchster Wertschätzung, waren diese drei Güter doch überaus kostbar und eines Königssohns würdig. 

Alle drei sind Symbole der Sonne die man bereits in antiker Zeit als Heilmittel und für besondere rituelle Anlässe verwendet hatte.

GOLD (Metall des Lichts)

Gold heißt auf lateinisch Aurum metallicum (aur = Licht), was soviel wie „Metall des Lichts“ bedeutet. Schon wegen seines goldgelben Glanzes unterstellte man das Gold der Sonne und erhoffte sich, sonnenhafte Eigenschaften wie Licht, Wärme, Fruchtbarkeit und Langlebigkeit z. B. auf Elixiere zu übertragen. Gold steht ebenso wie die Kraft der Sonne für Lebenskraft, Vitalität und Fruchtbarkeit.

Das Sonnenmetall Gold zählt zu den bewährten Naturheilmitteln, die das Sonnenhafte auf den Menschen übertragen sollen, zum Beispiel bei depressiver Verstimmung. Es soll Menschen wieder ein Stück Orientierung hin zur eigenen Mitte ermöglichen, soll bewusst machen, was wirklich wichtig ist im Leben und worin das rechte Maß besteht.

Es eignet sich auch für den rastlos Suchenden, gibt Kraft und Orientierung für den Alltag und dämpft die für unsere Zeit so typische Maßlosigkeit. Das sonnenhafte Gold soll uns helfen, nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren und das Licht am Ende des dunklen Tunnels zu entdecken.

Die harzbildenden Pflanzen, wie Myrrhe- und Weihrauchbaum stammen aus den sonnenverwöhnten Gebieten Afrikas, Arabiens oder Indiens. Unter dem Licht- und Wärmeeinfluss südlicher Sonne bilden diese Pflanzen vermehrt ätherische Öle und Harze. Man sagt ihnen daher auch erhellende und erwärmende Eigenschaften nach, die sich nicht nur bei entzündlichen Beschwerden, sondern auch bei seelischen Problemen als heilsam erweisen sollen.

WEIHRAUCH (Geweihter Rauch, Olibanum)

Weihrauch gehörte im Altertum zu den kostbarsten Gütern und wurde in fast allen Religionen den Göttern geopfert. Weihrauch ist das goldgelbe wohlduftende Harz der strauchigen Weihrauchbäume, das durch Einschneiden der Rinde gewonnen wird. Im medizinischen Gebrauch galt das keimtötende Harz als wichtiges Heilmittel.

In der Antike wurde Weihrauch neben Gold und Myrrhe über den ältesten Handelsweg der Welt, die Weihrauchstraße, in großen Mengen von seinem Ursprungsland Dhofar (Oman) in Südarabien nach Ägypten und an die Mittelmeerhäfen transportiert. Das Wort Olibanum bedeutet Reinheit. Bis heute wird um Weihnachten bis zum Dreikönigsfest in den Häusern und Ställen mit Weihrauch geräuchert. So sollen das Haus gereinigt und seine Bewohner, Menschen und Tiere, gesund erhalten werden

Hippokrates zählte den Weihrauch zu den wichtigsten Heilmitteln, auch Paracelsus und Hildegard von Bingen schätzten das Harz wegen seiner wundheilenden Eigenschaften. Die Heilkundigen des Mittelalters verwendeten es bei Husten, Durchfall und Hauterkrankungen.

In der ayurvedischen Heilkunst wurde Olibanum bei entzündlichen Erkrankungen des Darms und der Gelenke benutzt. In den letzten Jahren wurde Weihrauch auch bei uns wieder entdeckt und ist erneut hoch geschätzt. Im Weihrauch sind ca. 15 % ätherische Öle mit keimtötender Wirkung und ca. 57 % Harze mit Boswellinsäure enthalten, deren entzündungshemmende Wirkung bereits naturwissenschaftlich dokumentiert werden konnte.

MYRRHE (von „murr“ = bitter)

Neben Weihrauch war Myrrhe in der Antike der wichtigste Räucherstoff. Myrrhe leitet sich von „murr“ ab und bedeutet bitter. Der Myrrhebaum zählt zu den Balsambaumgewächsen und wächst im trockenen Buschland Ostafrikas, Arabiens und Ostindiens. Sein Harz enthält ca. 7 % ätherische Öle und bis zu 40 % Commiphora-Säuren und Sesquiterpene.

Die heilkundliche Anwendung von Myrrhe reicht weit in die Vergangenheit zurück. So sollten mit ihr Wunden, Lungenerkrankungen und Nierenleiden kuriert werden, aber auch bei Verdauungsbeschwerden und als Kräftigungsmittel wurde sie genutzt. Heute wird die adstringierende Eigenschaft der Myrrhe hauptsächlich bei Entzündungen des Zahnfleisches und der Mundschleimhaut eingesetzt. Aus einer langen Erfahrungstradition der Volksheilkunde gibt es jedoch zahlreiche Hinweise darauf, dass Myrrhe sich sehr positiv bei entzündlichen Haut- und Schleimhauterkrankungen wie Darmentzündungen und Darminfektionen bewährt, ebenso auch bei Pilzfehlbesiedlungen.

Wertvoll für Körper, Geist und Seele

Die drei Gaben aus dem Morgenland waren zur damaligen Zeit nicht nur wertvolle Geschenke sondern auch Heilmittel für Körper, Geist und Seele.

Weihrauch, Gold und Myrrhe sollen als Sonnenheilmittel das Licht der Erkenntnis anfachen. Sie bringen Licht in die geistige und persönliche Entwicklung, in schwierigen Lebensphasen, wie auch bei Burnout, das wieder in Zusammenhang mit der beschriebenen „Maßlosigkeit“ unserer heutigen Zeit steht.

Weihrauch, Gold und Myrrhe sollen dazu dienen, den eigenen Weg zu erkennen und zielstrebig zu verfolgen, belastende Irr- und Umwege sowie schädigende Einflüsse wahrzunehmen und zu vermeiden und die persönliche Orientierung zu finden.

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