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KlangSteinSpielen

Weg zur Entspannung und Stressbewältigung

Die KlangSteinMusik, entstanden im Bereich der Kunst, weist im Vergleich zu anderen Instrumenten und Formen der Musik eine Reihe von Besonderheiten auf, die zu einem therapeutischen Einsatz in der Medizin prädestinieren. KlangSteinSpielen ist sowohl möglich in Eigenregie als salutogenetische Aktivität, also als Teil einer individuellen Arbeit mit Selbstheilungskräften, als auch im Rahmen medizinischer Diagnostik und Behandlung.

Dass Musik auf die Seele wirkt, Gefühle moduliert, Stimmungen beeinflusst, ist eine universelle menschliche Erfahrung und maßgeblicher Teil jeder Kultur. Wirkungen von Musik auf spezifische Hirnareale, auf Hormone und das Immunsystem sind nachgewiesen. Für viele Menschen ist Musik ein selbstverständlicher täglicher Weg zu Aufheiterung und Entspannung, aber auch zum Muntermachen und zur Aktivierung. Die generelle Wirkung von Musik auf seelische Zustände ist nicht strittig. Es gibt seit mehr als 40.000 Jahren keine menschliche Gesellschaft ohne Musik. Die allgemein menschliche Erfahrung „heilender“ Kräfte führte immer schon zum Einsatz der Musik in der Medizin. Ein markantes modernes Beispiel ist ihr Einsatz bei Operationen und durch Kreislauf- und Hormonuntersuchungen ist nachgewiesen, dass Musik sogar bei Menschen während einer Narkose wirkt.

Deshalb liegt es nahe, Musik systematisch und therapeutisch und ärztlich begleitet bei Stresssyndromen und bei Burnout einzusetzen. Wenn ein Zustand durch körperliche und psychische Überbelastungen entsteht, ist dies offenkundig mit einer verminderten Fähigkeit verbunden, ausreichende Phasen der Erholung zu haben, oder Erholungsphasen so zu gestalten, dass es zu einem wirkungsvollen Ausgleich mit nachhaltiger Erholung kommt. Deshalb gehören Entspannungstechniken zum festen Repertoire der Therapie des Burnout.

KlangSteinSpielen als Mittel zu einem positiven seelischen Erlebnis

Die KlangSteine sind ein ideales Medium, um hier eingesetzt zu werden. Das KlangSteinSpielen im therapeutischen Kontext bietet eine Reihe von Möglichkeiten, die in dieserKombination einzigartig sind und in ihrer Gesamtheit dazu führen, dass auch Menschen, die sich als unmusikalisch oder manuell ungeschickt erleben, schnell und mühelos einen aktiv gestaltenden Zugang zur heilenden Kraft der Musik finden.

KlangSteinSpielen ist in den Bewegungen langsam und elementar, und deshalb in den therapeutischen Grundzügen schnell und leicht zu erlernen und damit auch Menschen zugänglich, die keine virtuosen musikalischen oder hohe manuelle Fähigkeiten haben. Das Lernen und Spielen der Klang- Steine ist im Vergleich zu anderen Musikinstrumenten geprägt durch einen intuitiven Zugang, wird für motorisch gesunde Menschen als nahezu mühelos, geradezu entspannend erlebt. Die erlebte Mühelosigkeit befreit geistige Kapazitäten, schafft Raum für eine Kombination mit weiteren meditativen Techniken.

KlangSteinSpielen bietet im Vergleich zur „klassischen“ oder üblichen Unterhaltungsmusik neue Hörerlebnisse ohne negative Assoziationen und hat auch optisch eine ästhetische Wirkung. Es bietet die Möglichkeit zur nonverbalen Kommunikation am Partnerstein und eine nie erlebte multimodale sensorische Einheit von Hören, Sehen, Bewegen und Fühlen. All diese Aussagen sind unmittelbar erlebbar und in klinischen Beobachtungen regelhaft bestätigt. In der Aerpah-Klinik Esslingen wurde die KlangSteinTherapie seit mehr als drei Jahren in mehr als 3.000 Anwendungen systematisch beobachtet. Dabei spielt die seelische Entspannung immer eine zentrale oder begleitende Rolle.

Wir beobachten eine hohe Akzeptanz bei Therapeuten und Patienten, ebenso bei Besuchern und Angehörigen, die außerhalb eines therapeutischen Kontextes die Gelegenheit zum KlangSteinSpielen unter unserer Anleitung hatten. Dabei dominiert in den spontanen verbalen und nonverbalen Äußerungen die Wirkung auf seelische Zustände, oft als „Ruhe“, „Entspannung“, „Erstaunen“, „Freude“, „innere Bewegung“, „seelische Berührung“ beschrieben. Auch die Themen Entspannung, gesteigerte Aufmerksamkeit, meditative Versenkung wurden immer wieder spontan als unmittelbare Erfahrungen durch das KlangSteinSpielen formuliert.

Praktische Gesichtspunkte

Eigenes KlangSteinSpielen als Mittel zur Stressbewältigung bedarf einer musikalisch-technischen Grundausbildung, die zwar viel kürzer ist als bei anderen Formen von Musik, aber trotzdem nötig ist. Als Weg zur Stressbewältigung ist eine therapeutische Einführung und intermittierende therapeutische Begleitung nötig. Erst nach diesen Schulungen ist ein Einsatz in Eigenregie sinnvoll. Dann sollte eine regelmäßige, wöchentlich mindestens zweimalige Verfügbarkeit eines KlangSteins gegeben sein. Dabei beträgt der Zeitbedarf für die einzelne Übung 15 bis 30 Minuten. Die Schnelligkeit, mit der uns das KlangSteinSpielen aus einem stressigen Alltag holen kann, ist ein oft berichtetes und jederzeit persönlich nachprüfbares Erlebnis.

Im Übrigen sind KlangSteine als Skulpturen auch ohne KlangStein-Spielen ein Zeichen, dass Schönheit und Kunst in jeder Umgebung einen unverzichtbaren Platz haben. Ein Raum ohne Schönheit und Kunst ist kein humaner Lebensraum, denn: Unsere Sinne bedürfen der täglichen Übung (Klaus Feßmann). Die Empfindung der Sinnlosigkeit und inneren Leere gehört zu den Symptomen des Burnout. Hier öffnet die Kunst – also die Dimension der Schönheit, die den Lebensbereich der Funktionalität transzendiert – einen Zugang, der tiefer geht als manch andere Therapie. Durch das KlangSteinSpielen besteht die Möglichkeit für nahezu jeden Menschen, die aktive Gestaltung von Musik als Mittel zum positiven seelischen Erlebnis zu nutzen. Musik reicht dorthin, wo Worte nicht mehr hinkommen.

Univ.-Prof. Mag.KlausFeßmann Komponist, Pianist, KlangKünstler, Architekt, Grafiker, Pädagoge, Autor, Professor für Komposition an der Universität  Mozarteum Salzburg

 

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