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Stressbalance

Stress und Burnout

Ob Manager, Arzt, Lehrer, Pflegepersonal oder Familienmanagerin, Stresssituationen hat jeder von uns schon erlebt. Ist Stress in manchen Situationen durchaus sinnvoll, kann er – auf Dauer gesehen – auch zu chronischen Leiden führen. Eine in diesem Zusammenhang häufige Erscheinung ist das Burnout. Stressforscher gehen davon aus, dass ein Drittel der Krankheiten in den Industriestaaten stressbedingt entstehen. 

Reaktionen

In Stresssituationen läuft im Körper ein Reaktionsmuster ab, das in unserer frühen Entwicklungsgeschichte begründet ist. Damals war es notwendig, auf drohende Gefahren blitzschnell in Form von Flucht oder Angriff zu reagieren. In kürzester Zeit wird ein hohes Maß an Energie zur Verfügung gestellt: die Herzfrequenz wird gesteigert, der Blutdruck steigt, die Atmung wird beschleunigt und die Muskeln werden angespannt. Dieses Reaktionssystem war äußerst sinnvoll für das Überleben. Die Umwelt hat sich für uns seither stark verändert, unsere heutigen Stressoren sind häufig Reizüberflutung, Leistungsdruck, Lärm, Krankheiten, Alltagsärger, Ängste etc.

L-Tryptophan und L-Tyrosin spielen eine wichtige Rolle für das zentrale Nervensystem sowie für die Serotoninbildung.

Bei anhaltendem Stress kann es langfristig zu körperlichen, geistigen und seelischen Erkrankungen kommen: Hoher Blutdruck, erhöhte Blutfette und ein erhöhter Zuckerspiegel sowie eine verminderte Verdauungskraft bei gleichzeitig vermehrter Magensäurebildung sind nur einige davon. Zusätzlich wird das Immunsystem schwächer, das kreative Denken und die Sexualfunktionen sind vermindert, was oft auch zusammen mit größeren hormonellen Umstellungen im Körper einhergeht.

Maßnahmen

Es gibt Methoden, übermäßigen Stress unter Kontrolle zu halten und den Körper sowohl mental als auch körperlich zu stärken. Wichtig bei dauerhaftem Stress ist vor allem, sich viel zu bewegen. Durch regelmäßiges Ausdauertraining kann man die körperlichen Belastungsfaktoren minimieren. Auf der psychisch-mentalen Ebene ist häufig ein effektives Zeitmanagement wichtig, um Stress im Vorfeld zu minimieren. Hier gilt es, Aufgaben nach klaren Prioritäten einzuteilen. Zusätzlich können Entspannungstechniken, Meditationsübungen oder fernöstliche Techniken wie Yoga, Qi Gong oder Tai Chi helfen, mit Stress besser umzugehen. Auch auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung ist ein wichtiger Energie- Lieferant. Genussmittel wie Alkohol, Zigaretten oder Kaffee, zu denen gerade bei erhöhter Stressbelastung gerne gegriffen wird, liefern zusätzliches Stresspotential. Eine vollwertige, vitaminreiche Ernährung trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei und beeinflusst auch die Stressresistenz positiv. Wichtige Vitalstoffe für mehr Energie in Stresssituationen sind alle B-Vitamine, Magnesium und Zink. Einen besonderen Stellenwert haben die Aminosäuren L-Tryptophan und L-Tyrosin, die für das zentrale Nervensystem sowie die Serotoninbildung eine wichtige Rolle spielen. Beide können bei Stress zu Mangelware werden. Serotonin gilt als körpereigenes “Glückshormon” und unterstützt den Abbau von Stresshormonen.

Burnout-Syndrom

Das Burnout setzt meist schleichend ein und nimmt allmählich an Intensität zu. Es ist ein Zeichen dafür, dass im Leben des Betroffenen bereits der nötige Ausgleich fehlt. Durch das schleichende “Ausbrennen“ und den kontinuierlichen Raubbau an den Kraftreserven wird die verfügbare Energie allerdings langsam aufgebraucht, bis es zum Zusammenbruch kommt, dem Burnout. Fachleute sprechen hier auch vom Chronischen Erschöpfungs-Syndrom (CFS - Chronic Fatigue Syndrome). Typisches Anzeichen dafür ist das Gefühl von Kontrollverlust. Betroffene ziehen sich vermehrt zurück, sind teilnahmslos oder auch hyperaktiv. Körperliche und geistige Erschöpfung und Anspannung, sinkende Motivation, Leistungsabbau sowie eine abnehmende Immunabwehr sind weitere Symptome. Starke Reizbarkeit und Jähzorn sind keine Seltenheit und oft gehören auch Veränderungen der Persönlichkeit zu den typischen Erscheinungsbildern. Wer unter dem Burnout-Syndrom leidet, kann auf keinen Fall so weitermachen wie bisher. Eine sofortige Veränderung der momentanen Situation ist wichtig, d. h. der Betroffene sollte sich krank schreiben lassen und Hilf bei professionellen Therapeuten suchen.

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